Ich war kurz vor den Weihnachtsferien mit meiner Klasse und noch einer
weiteren auf einer Klassengemeinschaftswoche in Rödinghausen.
Tag
1: Es war der Tag unserer Anreise. Wir kamen um circa 11 Uhr an.
Erstmal wurden wir rumgeführt und uns wurden die Regeln mitgeteilt.
Danach durften wir unsere Betten beziehen. Außerdem richteten wir uns im
Schrank eine Snackschublade ein, sie war sehr voll. Dann begann auch
schon unsere Programmzeit. Es gab eine Vorstellungsrunde und dann auch
schon die erste Challenge. Wir sollten für jeden aus der
Klasse und für die Lehrer und Leiter dieses Programms ein Namenschild
anfertigen, und zwar so schnell wie möglich. Am Anfang besprachen wir die
Taktik, jedoch wurde unser Plan nicht richtig eingehalten - trotzdem war
die Zeit akzeptabel. Anschließend spielten wir noch einige Spiele.
Danach hatten wir zwei Stunden freie Zeit. Diese nutzten alle
unterschiedlich: Einige gingen raus, die anderen spielten Kartenspiele
und ein paar duschten. Außerdem haben sich die Mädchen gegenseitig
hübsche Frisuren gemacht und Klamotten geliehen. Die Jungs kamen
auch andauernd auf unseren Flur und hingen mit uns ab.
Später
gingen wir raus, da wartete schon die nächste Challenge auf uns. Es hing
ein Seil an einem Baum. Auf der anderen Seite lagen ein Paar Hula Hoop-Reifen auf dem Boden. Alle Klassenmitglieder mussten auf die andere
Seite kommen, ohne den Boden zu berühren. Man musste im selben Reifen
bleiben, in den man gelandet war. Wir mussten mehrmals von vorne
beginnen, doch wir schafften es. Danach gingen wir rein, dort musste jede(r) in eine Gruppe gehen. Man bekam einen
Zettel auf die Stirn und musste die anderen so behandeln, wie man so
eine Person behandelt würde. Ich bekam z.B. den Begriff Genie. Danach
machten wir ein Duell, Schüler gegen Lehrer. Es gab mehrere Runden und
die Lehrer haben gegen uns verloren. Danach hatten wir bis 22 Uhr freie
Zeit. Ab 22 Uhr war Nachtruhe, an die sich jedoch so gut wie keiner
gehalten hat. 😁 Die Jungs rannten sogar zu unserem Trakt. Diese Nacht
gingen wir sehr spät schlafen, doch es war eine lustige Nacht.
Tag
2: An diesem Tag begannen wir das Programm wieder mit der
Namenschallenge und wir wurden sogar besser. Danach mussten wir schon raus.
Unsere nächste Challenge drehte sich um drei auf verschiedener Höhe gespannte Seile. Das Ziel war, dass alle
aus unserer Klasse drüber kommen, ohne das Seil zu berühren, doch es
durften über das niedrigste Seil bloß 5 Leute und über das höchste
mindestens 5. Außerdem durften wir dabei nicht reden, dies fiel uns
ziemlich schwer. Wir mussten andauernd von vorne starten. Nach einiger Zeit
entwickelten wir eine Taktik, die jedoch nicht immer funktionierte.
Tag
3: An diesem Tag mussten wir die Aufgabe vom letzten Tag noch
fertig durchführen. Es war sehr schwer, doch wir schafften es nach einer
Ewigkeit und wir waren alle sehr erleichtert. In der freien Zeit gingen
die Jungs Fußball spielen und wir feuerten sie vom Fenster aus an.
An diesem Tag machten wir außerdem eine
Nachtwanderung zum Nonnenstein. Es war schwer hochzukommen, da wir
keine Taschenlampen mitnehmen durften. Als wir zurück kamen, gab es noch
Eiscreme, sie war sehr lecker. Wir besprachen gemeinsam auch das Thema
Mobbing. Dazu machten wir eine Gruppenarbeit mit einer Aufgabe: Ein Junge ist verschwunden
und wir sollten anhand von Materialien herausfinden, was passiert war.
Das war sehr spannend.
Tag
4: Am vierten Tag waren wir viel draußen. Alle spielten gemeinsam Spiele,
während Teams zimmerweise im Wald waren, um Kistenklettern zu machen.
Das bedeutete, dass wir auf Kisten klettern mussten und sie stapeln
sollten. Als mein Team dran war, mussten wir bei der Person, die gerade
kletterte helfen, indem wir ihr die Kisten an einem Seil hochzogen. Es
waren insgesamt 19 Kisten. Ein Junge und ich schafften alle. Dafür bekam
ich eine Kuchenbackmischung., es war sehr spaßig. Auch unsere Lehrer kletterten. Abends gab es eine
Party, wir feierten, tanzten, spielten Spiele und hatten Spaß. Außerdem
spielten wir noch Ländererraten. Es war ein toller Abend!!
Tag
5: Es war der letzte Tag und wir spielten gemeinsam ein paar Spiele,
doch sonst hatten wir viel Freizeit. Draußen gab es Riesenschach und ich
spielte es mit einer Freundin. Dann mussten wir schon unser Zimmer
aufräumen und uns verabschieden. Auf der Busfahrt wurde viel gesungen
und nach einer halben Stunde waren wir schon da.
Diese Klassenfahrt hat mir sehr viel Freude bereitet. Ich hatte eine schöne Zeit mit meinen Freunden
und wir haben viel erlebt.
Ich hoffe, euch hat der Artikel gefallen.
von Emilia💗
Foto von Nico Frese