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Freitag, 9. Februar 2024

Die klassische Reitweise

Ihr habt bestimmt schon einmal jemanden reiten sehen, aber wusstet ihr, dass es super viele unterschiedliche Arten gibt, zu reiten? Eine davon möchte ich euch heute vorstellen:

Die klassische Reitweise, auch französische oder barocke Reitweise genannt, gibt es schon sehr lange, nämlich seit dem späten Mittelalter (ca. 1480).

Schon die Ritter damals sind so geritten!

Eine große Besonderheit ist, dass man die Zügel eigentlich gar nicht braucht, da man nur über den Sitz und seine Schenkel reitet. Das hat den Grund, dass die Ritter früher nur eine Hand frei hatten, da sie mit der anderen ihr Schwert führten.

Diese Reitweise gilt heute als der Grundstein der Dressur. Das heißt, dass man viele Lektionen reitet. Das sind unterschiedliche Aufgaben, wie z.B. das Schenkelweichen (https://www.youtube.com/watch?v=1MOJUVbi_BM). Hierbei ist das Ziel, dass die Pferde sich in einer Vorwärts-/Seitwärtsbewegung fortbewegen und dabei möglichst parallel die vorderen und hinteren Beine kreuzen. Eine weitere Besonderheit ist, dass man die Pferde gar nicht aufwärmen muss. Das bedeutet, dass man eigentlich direkt loslegen könnte mit den Lektionen. Heutzutage ist diese Reitweise nicht mehr groß verbreitet.

Ich habe seit ca. 4 Monaten ein Pflegepferd, welches nach dieser Reitweise ausgebildet wurde. Ich lerne jetzt, so zu reiten.

Vielleicht könnt ihr euch jetzt etwas mehr unter der klassischen Reitweise vorstellen.

 

P.S.: Auf dem Foto seht ihr mein Pflegepferd Yuma, wie es den spanischen Schritt (auch eine der Lektionen) macht. 😉

von Elisa

 

Foto: Elisa und Lena

Infos: Wikipedia/Elisa

Lasertag in Bad Oeynhausen

Meine Freundin hat mich zu ihrem Kindergebutstag zum Lasertag in Bad Oeynhausen eingeladen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Mein Team hatte zwar nie den ersten Platz, aber es geht ja nicht immer ums Gewinnen, sondern um Spaß.

Jetzt erzähle ich, was Lasertag ist:

Was ist Lasertag?

Lasertag ist ein Spiel, das dem Spiel Verstecken und Fangen ähnelt. Man braucht eine Weste, um zu spielen, die an Bauch und Rücken leuchtende Ziele hat.

Hier ein Bild:

An der Weste ist eine Lasertag-Pistole befestigt, die aber ungefährlich ist. Mindestens zwei Personen spielen mit und es gibt unterschiedlich viele Teams. Als mein Team gespielt hat, gab es insgesamt drei Gruppen.

Gibt es Regeln?

Ja, es gibt Regeln.

Die lauten:

1. Nicht klettern.

2. Nicht rennen.

3. Es ist verboten, sich hinzusetzen, hinzulegen oder zu kriechen.

4. Nicht Schubsen, Schlagen u.ä.

5. Die Waffe vor Wut u.ä. gegen Wände zu schlagen, ist auch nicht erlaubt.

 

Glaubt ihr, dass die Regeln das Spiel blöd machen? - Das tun sie nicht, denn die Regeln garantieren ein faires Spiel.

Wie gewinnt man?

Man gewinnt, wenn das Team die meisten Punkte erhält. Punkte erhält man, indem man die Ziele an der Weste trifft, die an Bauch und Rücken befestigt sind.

Wenn ihr jetzt Lust habt, Lasertag zu spielen, dann sucht nach: Lasertag in der Nähe.

von Aleksandra Wolff

 

Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Laser_Tag 

Weitere Infos: https://hcc-rostock.de/lasertag.html und http://tinyurl.com/2sr2nys6

Montag, 15. Januar 2024

Ju Jutsu

Ju Jutsu stammt ursprünglich aus China und wurde von den Deutschen übernommen. Es heißt im Deutschen soviel wie nachgegebene oder auch sanfte Kunst. Im Ju Jutsu geht es um Selbstverteidigung mit der Hand, mit einer Waffe (natürlich keine echte) und auch mit einem Stock. Ich bin im Verein der Hunnebrocker Grundschule.

Und nun noch ein paar allgemeine Infos über den Sport: Ju Jutsu wurde Anfang des 16. Jahrhunderts entwickelt. Der Anzug, den man auf dem Bildern sieht, heißt Dogi, Gi oder Keikogi. 

Es gibt immer ein bis zwei Trainer und immer vor dem Training ist es so, dass man sich hinstellt und sich auf Kommando des Trainers hinkniet. Wenn der Trainer "Moxu" sagt, muss man die Augen schließen und wenn er "Moxu Jame" sagt, muss man die Augen öffnen und auf den Befehl "Rej" muss man die Hände auf den Boden legen und den Kopf eine Faust breit darüber. Nachdem der Trainer aufgestanden ist was man erhören muss, stehen alle nacheinander auf, angefangen mit dem Ranghöchsten (das bin ich momentan) bis zum letzten in der Rangfolge - anschließend wartet man auf weitere Anweisungen vom Trainer. Ihr seht, man braucht beim Training sehr viel Disziplin!

Bei einem Wettkampf startet man etwas anders: Man wird vom Trainer aufgerufen, verbeugt sich vor der Matte (dem Kampfplatz), dann vor dem Trainer und dann wartet man auf seine Aufgabe.

Ich finde, Ju Jutsu ist eine tolle Sportart und ist gut zur Selbstverteidigung.

von Leonie

Fotos: Leonie

Hintergrundinformationen von Wikipedia: 

https://de.wikipedia.org/wiki/Ju-Jutsu 

https://de.wikipedia.org/wiki/Jiu_Jitsu 

Montag, 25. Dezember 2023

Die Kendama-AG

Kendama ist ein japanisches Geschicklichkeitsspiel, das schon sehr alt ist.

Das Spielgerät ist aus Holz und hat einen Griff mit einer Kugel. Die Kugel ist mit einem Band mit dem Griff, den man auch Schwert nennt, verbunden.

Rechts und links vom Schwert sind kleine Kuhlen/Teller, auf denen die Kugel landen kann oder auch auf der Spitze, da die Kugel ein Loch hat.

Durch die Bewegung des Arms kommt die Kugel in Bewegung und durch Schwingen nach oben kann man Tricks einüben.

Durch das Drehen des Handgelenks landet die Kugel entweder auf der Spitze oder auf den Tellern, so kann man immer wieder eine Reihenfolge von verschiedenen Tricks/Figuren durchführen.

Es braucht ein wenig Übung und Geduld, aber man wird immer besser.

 

Wenn ihr dieses Spiel auch mal ausprobieren wollt, könnt ihr mal in der Kendama-AG vorbei schauen. Es macht wirklich viel Spaß und nicht gleich aufgeben!

Artikel und Foto: Philipp

Hier findet ihr ein Video mit sehr(!) fortgeschrittenen Kendama-Künstlern:

https://youtu.be/iFiiXkonsXY?si=uleSiQfnF9CZSfts 

Cheerleading und Cheerdance

Viele Leute denken, dass es keinen Unterschied zwischen Cheerleading und Cheerdance gibt, aber der Unterschied ist sehr groß. Cheerdance ist die Sportart mit den Pompoms, nicht Cheerleading. Beim Cheerleading gibt es größere Hebungen und deswegen ist Cheerleading auch etwas gefährlicher, aber nur ein bisschen.😄

Im Cheerleading geht nichts, wenn jemand fehlt, denn wenn z.B. der Back (Person, die von hinten sichert) fehlt, dann kann der Flyer (Person, die springt und/oder geworfen wird) nach hinten kippen, runterfallen, sich verletzen und das ist blöd 😕. Bei Cheerdance kann das zwar auch vorkommen, aber dort nicht so doll, weil es da kaum Hebungen gibt und es dort mehr um Akrobatik und Drehungen geht. 


 Die beiden Sportarten haben aber auch vieles gemeinsam, sowie beide Teams die gleichen Trainer haben können, oder ein Maskottchen. Das Training dauert fast immer eineinhalb Stunden. Es gibt auch Sprünge, die in beiden Teams fast gleich sind, es gibt z.B. den T-Jump, das X Out, den C-Jump, den Pike, den Toe-Tuch und den Tuck Jump. (Hier findet ihr Erklärungen der verschiedenen Figuren: https://praxistipps.focus.de/cheerleading-positionen-stunts-jumps-und-elemente_141730)


Ich finde beides cool, weil es in beidem um Teamwork geht und ich da viele Freunde gefunden habe. Und man kann Cheerleading und Cheerdance in einem Verein in Bünde machen, er heißt BTW und das bedeutet Bünder Turnverein Westfalia.

von Aleksandra

Bilder: https://de.wikipedia.org/wiki/Cheerleading

Freitag, 11. November 2022

Rubrik Spannende Sportarten: Schachboxen

Der Sport an sich 

Schachboxen ist eine Sportart, bei der Boxen und Schachspielen vereint werden. Beim Schachboxen werden abwechselnd Schachrunden und Boxrunden gespielt. 2003 wurde Schachboxen von dem niederländischen Aktionskünstler Iepe Rubingh erfunden und sollte zunächst als Kunstperformance gelten. Die Idee zum Schachboxen entwickelte sich aber schnell zum ausgereiften Wettkampfsport.

 

Schachboxen in Deutschland

In Berlin gibt es zwei Schachboxverbände. Einer davon wurde im  Jahr 2004 vom Erfinder der Sportart selbst ins Leben gerufen. 2006 und 2008 wurden in Köln verschiedene Schachboxveranstaltungen durchgeführt.

 

Landesverbände

Vereine gibt es zum Beispiel in Berlin, London, New York und Italien. Einer der größten Verbände ist die Chess Boxing Organisation in Indien. Dieser Verband hat zur Zeit circa 400 Mitglieder. 

 

Der Ablauf

Der Kampf geht 11 Runden, 6 davon sind Schachrunden und 5 sind Boxrunden. Sowohl im Schach als auch im Boxen dauert jede Runde 3 Minuten. Zwischen den Schach- und Boxrunden ist eine Pause, die normalerweise 60 Sekunden dauert.


von Zoe

Quelle Text und Bild: Wikipedia 

Samstag, 24. September 2022

Spannende Sportarten: Quidditch

Quidditch oder auch Muggel-Quidditch genannt ist eine Sportart, bei der Frauen und Männer in einem Team spielen können. Die verschiedenen Rollen und Besen werden je nach Fähigkeit der Spieler verliehen. Der Sport wurde inspiriert von dem Spiel Quidditch aus dem Harry Potter Universum. Das reale Quidditch entfernt sich aber von dem aus Harry Potter und wurde im Jahr 2005 von Xander Manshel und Alex Benepe entwickelt. 

2007 fand die erste Partie gegen ein ausgewähltes Team statt. Von 2008 bis 2014 veranstaltete die USA jährlich das Turnier Quidditch World Cup, zu dem Teams aus aller Welt eingeladen waren. 2012 fanden zudem noch die Quidditch Summer Games im englischen Oxford statt. 2014 fand in Frankreich die erste Quidditch Europameisterschaft statt, bei der Frankreich im Finale gegen Großbritannien gewann. 

Zum Spielen wird eine Art Flagge benötigt (Schnatz), sie besteht üblicherweise aus einem Tennisball in einer Art Socke und wird von einem neutral gelb gekleideten Offiziellen mit einem Klettverschluss an der Rückseite der Hose getragen. Die Klatscher können dafür genutzt werden, andere Spieler während des Spiels zu stören. Der Quaffel ist eine Art Volleyball. Mit ihm können Punkte erzielt werden.

Die unterschiedlichen Positionen der Spieler werden mit bunten Stirnbändern gekennzeichnet. Es gibt vier Jäger, drei mit weißen, einen mit grünem Stirnband, die versuchen, mit dem Quaffel Punkte zu erzielen, indem sie durch einen der drei aufgestellten Torringe werfen. Der Jäger mit dem grünen Stirnband ist zusätzlich noch dafür da, die Ringe seiner Mannschaft vor dem Angriff der gegnerischen Mannschaft zu verteidigen. Dann gibt es noch zwei Treiber, beide mit schwarzen Stirnbändern. Sie sind dafür da, die gegnerische Mannschaft mit den Klatschern zu stören, indem sie versuchen, diese auf die Gegner zu werfen und sie kurzzeitig zu zwingen, das Spiel zu unterbrechen.


Der letzte Spieler ist ein Sucher, er trägt ein gelbes Stirnband und darf ab der achtzehnten Spielminute versuchen, den Schnatz zu fangen. Wenn ihm das gelingt, dann ist die Spielpartie beendet.  Bei dem realen Quidditch muss sich jeder Spieler eine ein Meter lange Plastikstange, als Besen zwischen die Beine klemmen. Die Spieler halten den Besen mit einer Hand fest, wodurch es für sie schwieriger wird, weil sie nur eine Hand zum Bespielen der Bälle frei haben. Der Besen zeigt auch an, ob ein Spieler im Spiel oder K.O. ist. Wenn der Spieler den Besen nutzt zeigt das, dass er im Spiel ist. Das Spielfeld ist 60 m lang und 33 m breit.

Quidditch ist in Deutschland, Russland, Indien, Neuseeland, Peru und in anderen südamerikanischen Ländern bekannt. Abgesehen von Uganda und Südafrika ist Afrika der einzige Kontinent, wo Quidditch kaum gespielt wird. Insgesamt gibt es 37 Quidditch Nationalverbände.

von Zoe und Elisa

Quelle Infos und Foto: Wikipedia

Montag, 29. August 2022

Spannende Sportarten: Skijöring

Skijöring ist eine sehr alte Wintersportart. Diese Art des Skifahrens entstand in den nordischen Ländern. Bei dieser Sportart lässt sich ein Skifahrer von einem Tier oder Kraftfahrzeug ziehen. Bis vor zwei Jahren führten nur wenige Länder diese Sportart durch, deshalb war sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht für Weltmeisterschaften oder Olympische Winterspiele zugelassen. Mittlerweile gibt es eine Weltmeisterschaft.

 

Die Bahnen werden mit mehreren hundert Pfosten ausgesteckt und mit Querlatten verbunden. Der Schnee wird platt gewalzt. Diese Arbeit wurde früher von einer Walze gemacht, die von Pferden gezogen wurde. Dafür werden heute moderne Maschinen genutzt. Nun können kleine Sprunghügel aufgebaut werden.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 50 km/h. Für die Wertung werden mehrere Durchgänge gefahren. Die Ergebnisse werden mit dem Punktsystem umgerechnet. Der Sieger ist der Teilnehmer mit der höchsten Punktezahl.

von Zoe

Quelle Fotos und Informationen: Wikipedia/www.allgaeuhit.de