Freitag, 20. Februar 2026

Mobbing und Cybermobbing

Mobbing ist ein über einen längeren Zeitpunkt feindseliges Verhalten gegenüber anderer Personen. Meist ist das Ziel, eine Person zu schikanieren, zu demütigen oder auszugrenzen. Dieses Verhalten tritt oft in Schulen, bei der Arbeit oder im Internet (Cybermobbing) auf, meistens in Form von psychischer Gewalt oder verbalen Angriffen, was sowas bedeutet wie eine gezielte oder absichtliche Handlung, um eine andere Person abzuwerten oder zu verunsichern. Ein Beispiel dafür sind Beleidigungen oder Beschimpfungen, dies ist eine direkte Abwertung. Mobbing ist im Gegensatz zu einem gewöhnlichem Streit ein Prozess, der wiederholt stattfindet, bei dem das Opfer oft hilflos ist oder sich alleine fühlt.

Betroffene Personen leiden oft an sowohl körperlichen als auch psychischen Beschwerden oder verlieren ihr Selbstbewusstsein. Das muss aber nicht sein, denn in solch einem Fall sollte man sich einer vertrauten Person anvertrauen oder sich professionelle Hilfe holen, denn alles für sich zu behalten ist nie gut, egal in welch blöder Situation man gerade steckt! 

Ein anderer Punkt ist, eventuell ein Mobbing-Tagebuch zu führen: Hier kann man aufschreiben, was passiert ist, wo und wann. So hat man auf jeden Fall Beweise gegen die Täter/den Täter/die Täterin. Hier ist eine Nummer, die man in solchen Fällen kontaktieren kann: 

• Nummer gegen Kummer (Kinder & Jugendliche): 116 111 (Mo-Sa 14-20 Uhr). 

Cybermobbing findet im Gegensatz zu "klassischem" Mobbing online statt. Mobbing und Cybermobbing hängen heutzutage leider oft zusammen - die Opfer können also nicht nur am Arbeitsplatz oder in der Schule erreicht werden, sondern auch in allen möglichen anderen Situationen, man ist für die Täter also jederzeit erreichbar. 

Was ist Cybermobbing eigentlich genau? 

Cybermobbing ist, ähnlich wie Mobbing ein über eine längere Zeit andauerndes, feindseliges Verhalten gegenüber anderen Personen, in diesem Fall Hassnachrichten oder z.B. auch „Happy Slapping“, was sowas heißt wie eine Online-Veröffentlichung entwürdigender Videos. Andere Beispiele für Cybermobbing sind z.B. Cyberthreating (Androhung körperlicher Gewalt) oder Cyberstalking (fortwährende Belästigung/Verfolgung). 

Tatsächlich ist Cybermobbing an sich nicht strafbar, aber verschiedene Handlungen, welche oft mit Cybermobbing verbunden sind, können strafbar sein. Ein Beispiel sind Bedrohungen, denn wenn jemand eine Person mit einem Verbrechen bedroht, kann man mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit einer Geldstrafe rechnen. 

Ursachen von Mobbing und Cybermobbing sind oft psychische bzw. mentale Probleme. Die Opfer ziehen sich meist zurück, haben Schlafprobleme oder wirken sehr verschlossen. Manchmal ist das Mobbing so schlimm, dass sogar schwerwiegende Folgen wie Depressionen auftreten.

Was tun bei Cybermobbing? 

Das Wichtigste ist, dass man in solchen Situationen immer ruhig bleiben sollte. Am besten suchst du dir eine vertraute Person und erzählst ihr, was im Moment los ist. Du kannst es aufschreiben, ein Foto machen oder ein Bild malen - je nach dem, womit DU dich wohl fühlst! Ein weiterer wichtiger Punkt ist: Du bist nicht allein!! Wenn du dich nicht bereit dazu fühlst, mit deiner Familie oder mit deinen Freunden darüber zu reden, gibt es immer Beratungsstellen, bei denen du dich melden kannst, auch anonym!! Du solltest auch versuchen, Beweise zu sammeln, damit du im schlimmsten Fall damit zur Polizei gehen kannst, damit sie gegen deinen Täter/deine Täterin ermitteln können. 

Außerdem kannst du dich auch selbst verteidigen, du musst dir von niemandem etwas gefallen lassen, z.B. blockiere und melde die Person. 

Ganz wichtig ist auch: Du bis toll, so wie du bist! 🌷

Mehr Informationen und Hilfe könnt ihr/kannst du bei Klicksafe oder Juuuport finden…

Quellen:  

https://www.klicksafe.de/cybermobbing 

https://www.juuuport.de/ 

Eine Verwandte von mir, die im Bereich „Opferschutz“ gearbeitet hat

von Elisa