Freitag, 6. Februar 2026

Klassengemeinschaftswoche in Rödinghausen

Ich war kurz vor den Weihnachtsferien mit meiner Klasse und noch einer weiteren auf einer Klassengemeinschaftswoche in Rödinghausen.

Tag 1: Es war der Tag unserer Anreise. Wir kamen um circa 11 Uhr an. Erstmal wurden wir rumgeführt und uns wurden die Regeln mitgeteilt. Danach durften wir unsere Betten beziehen. Außerdem richteten wir uns im Schrank eine Snackschublade ein, sie war sehr voll. Dann begann auch schon unsere Programmzeit. Es gab eine Vorstellungsrunde und dann auch schon die erste Challenge. Wir sollten für jeden aus der Klasse und für die Lehrer und Leiter dieses Programms ein Namenschild anfertigen, und zwar so schnell wie möglich. Am Anfang besprachen wir die Taktik, jedoch wurde unser Plan nicht richtig eingehalten - trotzdem war die Zeit akzeptabel. Anschließend spielten wir noch einige Spiele. 

Danach hatten wir zwei Stunden freie Zeit. Diese nutzten alle unterschiedlich: Einige gingen raus, die anderen spielten Kartenspiele und ein paar duschten. Außerdem haben sich die Mädchen gegenseitig hübsche Frisuren gemacht und Klamotten geliehen. Die Jungs kamen auch andauernd auf unseren Flur und hingen mit uns ab. 

Später gingen wir raus, da wartete schon die nächste Challenge auf uns. Es hing ein Seil an einem Baum. Auf der anderen Seite lagen ein Paar Hula Hoop-Reifen auf dem Boden. Alle Klassenmitglieder mussten auf die andere Seite kommen, ohne den Boden zu berühren. Man musste im selben Reifen bleiben, in den man gelandet war. Wir mussten mehrmals von vorne beginnen, doch wir schafften es. Danach gingen wir rein, dort musste jede(r) in eine Gruppe gehen. Man bekam einen Zettel auf die Stirn und musste die anderen so behandeln, wie man so eine Person behandelt würde. Ich bekam z.B. den Begriff Genie. Danach machten wir ein Duell, Schüler gegen Lehrer. Es gab mehrere Runden und die Lehrer haben gegen uns verloren. Danach hatten wir bis 22 Uhr freie Zeit. Ab 22 Uhr war Nachtruhe, an die sich jedoch so gut wie keiner gehalten hat. 😁 Die Jungs rannten sogar zu unserem Trakt. Diese Nacht gingen wir sehr spät schlafen, doch es war eine lustige Nacht.

Tag 2: An diesem Tag begannen wir das Programm wieder mit der Namenschallenge und wir wurden sogar besser. Danach mussten wir schon raus. Unsere nächste Challenge drehte sich um drei auf verschiedener Höhe gespannte Seile. Das Ziel war, dass alle aus unserer Klasse drüber kommen, ohne das Seil zu berühren, doch es durften über das niedrigste Seil bloß 5 Leute und über das höchste mindestens 5. Außerdem durften wir dabei nicht reden, dies fiel uns ziemlich schwer. Wir mussten andauernd von vorne starten. Nach einiger Zeit entwickelten wir eine Taktik, die jedoch nicht immer funktionierte. 


Tag 3: An diesem Tag mussten wir die Aufgabe vom letzten Tag noch fertig durchführen. Es war sehr schwer, doch wir schafften es nach einer Ewigkeit und wir waren alle sehr erleichtert. In der freien Zeit gingen die Jungs Fußball spielen und wir feuerten sie vom Fenster aus an. 

An diesem Tag machten wir außerdem eine Nachtwanderung zum Nonnenstein. Es war schwer hochzukommen, da wir keine Taschenlampen mitnehmen durften. Als wir zurück kamen, gab es noch Eiscreme, sie war sehr lecker. Wir besprachen gemeinsam auch das Thema Mobbing. Dazu machten wir eine Gruppenarbeit mit einer Aufgabe:  Ein Junge ist verschwunden und wir sollten anhand von Materialien herausfinden, was passiert war. Das war sehr spannend.


Tag 4: Am vierten Tag waren wir viel draußen. Alle spielten gemeinsam Spiele, während Teams zimmerweise im Wald waren, um Kistenklettern zu machen. Das bedeutete, dass wir auf Kisten klettern mussten und sie stapeln sollten. Als mein Team dran war, mussten wir bei der Person, die gerade kletterte helfen, indem wir ihr die Kisten an einem Seil hochzogen. Es waren insgesamt 19 Kisten. Ein Junge und ich schafften alle. Dafür bekam ich eine Kuchenbackmischung., es war sehr spaßig. Auch unsere Lehrer kletterten. Abends gab es eine Party, wir feierten, tanzten, spielten Spiele und hatten Spaß. Außerdem spielten wir noch Ländererraten. Es war ein toller Abend!!

 


Tag 5: Es war der letzte Tag und wir spielten gemeinsam ein paar Spiele, doch sonst hatten wir viel Freizeit. Draußen gab es Riesenschach und ich spielte es mit einer Freundin. Dann mussten wir schon unser Zimmer aufräumen und uns verabschieden. Auf der Busfahrt wurde viel gesungen und nach einer halben Stunde waren wir schon da.


Diese Klassenfahrt hat mir sehr viel Freude bereitet. Ich hatte eine schöne Zeit mit meinen Freunden 

und wir haben viel erlebt.

 

Ich hoffe, euch hat der Artikel gefallen.


von Emilia💗

Foto von Nico Frese